NABU Osterode

Ihr Kontakt zum NABU Osterode

Möchten Sie sich über die Arbeit des NABU Osterode informieren, mitmachen oder haben Sie Interesse an unseren Veranstaltungen?

 

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder besuchen Sie unsere Website:

 

Gabriele Hoffmann, 1. Vorsitzende

Tel:                05522-920870 

E-Mail:         [email protected]

Webseite:   www.nabu-oha.de

Hier können Sie das Programm 2025 des NABU Osterode kostenlos herunterladen:

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Pressemitteilung

NABU stellt ein weiteres Weißstorch Infoschild in Hattorf auf

Foto: NABU Osterode links Heiner Wendt und rechts Michael Aust
Foto: NABU Osterode links Heiner Wendt und rechts Michael Aust

Seit 2013 brüten wieder regelmäßig Weißstörche auf dem alten Molkereischornstein in Hattorf. Vorher waren sie 50 Jahre verschwunden, nachweislich brüteten die letzten Störche in den 1960er Jahren genau auf diesem Schornstein. Dank der der Gemeinde Hattorf konnte jetzt ein Infoschild aufgebaut werden. In diesem Jahr sind die Horste in Pöhlde, Badenhausen und Hattorf besetzt. Kunsthorste sind in der Zwischenzeit in vielen gemeinden des Altkreis gebaut worden von Neuhof bis Gittelde weil die Vogelart schon eine Erholung des Bestandes aufzuweisen hat. So begann die Erfolgsgeschichte auf dem Schornstein in Gieboldehausen, in der Zwischenzeit gibt zwei große vermehrungsgebiete einmal um den Seeburger See und dann im Leinpolder bei Salzderhelden. Hier haben Mitglieder des NABU Osteode schon bis zu 150 Weißstörche beobachtet. An der Eisenbahnlinie in Salzderhelden brüten diesjährig jeweils rechts und links der Bahnstrecke auf jedem Gittermast der beliebte Adebar. 

 

 


Einladung


Einladung

Ist das Rebhuhn noch zu retten?

Unter diesem Titel laden und das ist einmalig und voll zu begrüßen die Jägerschaft Osterode am Harz, der Naturschutzbund NABU Osterode, der Naturschatz Gipskarst im LPV Göttingen und der Bauernverband Northeim-Osterode Landvolk zu einem Fachvortrag von Dr. Eckhard Gottschalk von der Universität Göttingen am 9. Juni in die Gaststätte Eulenhof in Hörden ein. Einmalig, weil die unterschiedlichen Verbände gemeinsam einladen und aus den Ergebnissen des bedrohten Rebhuhnes Lösungen für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft entwickeln wollen und auch schon durchführen. Der kostenfreie Vortrag beginnt um 18:30 Uhr in Hörden.

 

Von der Forschung in die Praxis

 

Das Rebhuhn gehörte zu häufigsten Vögeln der Agrarlandschaft und steht inzwischen als stark gefährdet auf der Roten Liste. Dr. Eckhard Gottschalk ist Wissenschaftler an der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Göttingen und beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem Rebhuhn. Monitoring von Rebhuhn-Populationen, Analyse der exakten Mechanismen des Rückgangs und Optimierung von Schutzmaßnahmen. „Mit diesem bis 2029 laufenden Projekt erhoffen wir so viel neues Wissen und praktische Beispiele zu haben, um dieser Vogelart das Überleben zu ermöglichen“ so Dr. Gottschalk. Vor allem einen Telemetrie Studie über 7 Jahre, in der die Lebensläufe von 200 besenderten, wildlebenden Rebhühner verfolgt wurden, hat interessante Erkenntnisse gebracht. Im Vortrag am 9. Juni werden die Ergebnisse der Forschung dargestellt und gezeigt, wie die Erkenntnisse in ein großräumiges Umsetzungsprojekt von Schleswig-Holstein bis Bayern mit dem Rebhuhn als Zielart: „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“

 

Das Rebhuhn „Vogel des Jahres 2026“ vom Naturschutzbund Deutschland NABU.

Seit Jahrzehnten kürt der Naturschutzbund Deutschland einen Vogel des Jahres, um nicht nur auf die Vogelart und ihre Lebensweise aufmerksam zu machen, sondern auch auf die Veränderung unserer Landschaft hinzuweisen. Das Rebhuhn war übrigens schon mal Vogel des Jahres 1991.

 

Hier ein paar Daten und Fakten zum Rebhun Perdix perdix, er wiegt so zwischen 300-400g hat eine Größe von rund 30cm und gehört zu den Hühnervögeln. Auf dem Rücken sind sie vorwiegend braungrau marmoriert. Ihre Brust ist grau und das Gesicht Orangebraun gefärbt. Die männlichen Rebhühner lassen sich in den frühen Morgen-, und späten Abendstunden ihren Revierruf hören, ein raues „kirräck“. Rebhühner leben monogam, sie verbringen ihr Leben mit einem einzigen Partner. Die Paarungszeit ist lange von Februar bis Juni, Brutdauer 23-25 Tage mit einem großen Gelege von 10-25 Eiern. Die Rebhühner sind tagaktiv und leben in einer offenen, strukturreichen Landschaft mit ausreichenden Deckungsmöglichkeiten. Wildkräuter, Gräser, Sämereien und Insekten sind die bevorzugte Nahrung. „Er ist ein Standvogel, also das ganze Jahr über bei uns. Im Altkreis Osterode am Harz liegen die wenigen Vorkommen im Harzvorland“ so Gabriele Hoffmann die 1. Vorsitzende des NABU Osterode.

 

 

Da das Rebhuhn zu dem jagdbaren Wild gehört zählt die Jägerschaft in Niedersachsen auch dies Vogelart. Die Jagdstrecke betrug 2025-2026 nur 172 Tiere, wobei hier auch die geschossenen Tiere zählen neben dem Fallwild also meist im Straßenverkehr getöteten Rebhühner. „Für den Landkreis Göttingen wurden nur 4 Tiere gezählt. Weil die Jägerschaft weitgehend auf eine Bejagung verzichtet, so der Dr. Karl Schuhmann der Vorsitzende. Die Negativentwicklung setzte in den 1990er Jahren ein und zeigt eine stetige Negativentwicklung. Nach Schätzung des Deutschen Jagdverbandes leben heute noch 33.000 bis 61.000 Brutpaare in Deutschland. Hier einige Maßnahmen zum Schutz der Rebhühner und ihrem Lebensraum. Minderung des Prädationsrisikos, das heißt Füchse bejagen, Anlage von Blühflächen und Lichtäcker, mehr Grünbrachen, Einhaltung der Feld- und Wegraine und Anlage von Niederhecken uvm. „Im Landkreis Northeim führen mit großem Erfolg schon Biotopverbessernde Maßnahmen in Form von Blühstreifen durch.“ So Manuel Bartens vom Landvolk Northeim – Osterode. Über 40 landwirtschaftliche Flächen beteiligen sich an dem Projekt.“


Pressemitteilung

Hoher Besuch im NABU-Naturschutzzentrum

Foto: NABU Osterode, von links: Doreen Fragel, Gabriele Hoffmann, Andrea Sermond, Heiner Wendt, Wolfgang Rackow
Foto: NABU Osterode, von links: Doreen Fragel, Gabriele Hoffmann, Andrea Sermond, Heiner Wendt, Wolfgang Rackow

Die 1. Kreisrätin Doreen Fragel und Andrea Sermond als neue Fachbereichsleiterin Umwelt vom Landkreis Göttingen haben der neuen Geschäftsstelle des NABU Osterode einen Besuch abgestattet. In über 2 Stunden haben Gabriele Hoffmann, Heiner Wendt und Wolfgang Rackow vom Vorstand mit den beiden fachlich zuständigen Frauen über sehr viele Themen wie Insektenschutz, Schottergärten, Planung von Windenergieanlagen, Förderungsprojekte, Streuobstwiesen, Fledermausschutz uvm gesprochen. Es war ein reger Austausch der öfter wiederholt werden sollte, weil der NABU insgesamt im Landkreis Göttingen der mitgliederstärkste Umweltverband ist und beide immer wieder Berührungspunkte haben.


Foto: Christian Giese
Foto: Christian Giese

Einladung

Mit Detektor und Taschenlampe - Fledermäuse entdecken

Bei einer nächtlichen Exkursion rund um den Juessee in Herzberg am Harz können Naturinteressierte am Mittwoch, 27. August 2025, von 19:00 bis 21:30 Uhr in die faszinierende Welt der Fledermäuse eintauchen. Unter Leitung von Wolfgang Rackow (NABU Osterode) erfahren die Teilnehmenden Spannendes über Verhalten, Lebensweise und Schutz der nachtaktiven Flugkünstler – und erleben sie mit etwas Glück aus nächster Nähe.

Weitere Infos hier


Pressemitteilung

Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr hat der NABU Osterode zahlreiche Menschen im Altkreis für ihre schwalbenfreundlichen Häuser ausgezeichnet. Trotz schwieriger Bedingungen wie Trockenheit und Nestverlust freuen sich viele über gute Bruterfolge – nicht zuletzt dank künstlicher Nisthilfen. Warum Schwalben Schutz brauchen, worauf beim Nestbau zu achten ist und wie jede*r helfen kann, erfährst du hier 


Bundesfreiwilligendienststelle (BFD) beim NABU Osterode ab 01.08.2025

Sie sind kein Schüler oder Student mehr?  Sie möchten vielleicht gern etwas Neues ausprobieren und interessieren sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt!?

Dann ist ein Bundesfreiwilligendienst beim NABU Osterode e. V. vielleicht etwas für Sie. Der NABU Osterode e.V. bietet seit 2011 erfolgreich einen Bundesfreiwilligendienst an.

Dieser Dienst ist ein Angebot für Personen jedes Alters.

 

Weitere Informationen können hier heruntergeladen werden:

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Mopsfledermaus | Foto: Danny Klee
Mopsfledermaus | Foto: Danny Klee

Vortrag

Die Harzer Mopsfledermaus – im Aufwind?

Landschaftspflegeverband Göttingen e.V. und NABU Osterode laden zu interessantem Vortrag ein

  

Ein Vortrag unter dem Titel „Die Harzer Mopsfledermaus – im Aufwind?“ widmet sich mit spannenden, interessanten, überraschenden und auch nachdenklich stimmenden Informationen dem Leben der leisen, nächtlichen Jäger. Am Mittwoch, den 26. März 2025 wird Wolfgang Rackow, Fledermausexperte beim NABU Osterode, um 19:00 Uhr im Blauen Saal des Kurhauses Bad Sachsa die kleine Fledermaus mit der mopsartig gedrungenen Schnauze, die sie gegenüber anderen Arten unverwechselbar macht, vorstellen. 

Weitere Infos hier

 


Neue Geschäftsstelle des NABU Osterode | Foto: NABU Osterode
Neue Geschäftsstelle des NABU Osterode | Foto: NABU Osterode

Der NABU Osterode ist umgezogen

Ab sofort finden Sie den NABU Osterode am Martin-Luther-Platz 2a, 37520 Osterode (Innenstadt, hinter der St. Aegidien Markkirche). 

 

Öffnungszeiten:

Dienstag:         10 - 15 Uhr

Donnerstag:   13 - 18 Uhr

sowie nach Vereinbarung.